Am Samstag war ich den ganzen Tag auf Anrühreistee und voll unter STress und Adrenalin. Superduper. Es ging vorbei. ich genoss es beinahe. jedoch zu viel aufmerksamkeit. und zu viele leute, die mir nicht im geringsten sympatisch waren. naja.

gestern dann das hochgefühl. es ist vorbei. alles. hab noch aufgeräumt und mit löbo und einpaar anderen einen spaziergang gemacht. war nett. aber nicht sehr. der typ gefällt mir von seiner art her nicht. aber sonst  

und heute bin ich müde. nein, nicht müde, sonder müde. ich bin nicht lebensmüd oder so, ich habe einfach keine lust mehr. paradox. aber ist so. 

naja, morgen ist auch ein tag. hurra. 

4.10.10 20:24


Heute ist ein seltsamer Tag. Ich verspüre was ähnliches wie Lebensfreude. Gestern war ein Missionar von Brasilien da und er hat erzählt, wie man dort unter den Indianern so lebt. Ich finde das voll krass. Mega cool. Ich würde auch gerne mal weg gehen.

 

Weiss jemand wie man ein Motivationsschreiben schreibt? Ich würde mcih gerne bewerben für ein PRaktikum, wofür ich absolut nicht motiviert bin. Aber egal. 

 

Ich habe beschlossen, dass ich meine Intelligenz nutze und noch was lerne. Die Frage ist nur was, wann und wo. Zur Auswahl stehen: Theologie, Germanistik und Krankenpflege. Und vielleicht lehrer. Aber dann würde ich gerne Dozentin sein und an einen Haufen passive interessierte Studenten ran labern und sie am schluss bei der PRüfung übers Ohr hauen, weil es alle faule Säcke sind. 

Hm. Sonst weiss ich nicht viel zu berichten. Aber heute ist ein seltsamer tag.

14.10.10 10:44


salt of this sea.

Finally home. Home allone. Hurra. Habe neue Stöckelschuhe bekommen, die meine Mum nie an hatte, weil sie so heilig waren. Nun wohl nicht mehr. Nun hab ich sie an den Füssen, schon den ganzen Morgen. Ich mag die Vorstellung irgendwie. Immer dachte ich, ich sei zu klein. Ich wollte unbedingt 1,8o gross sein. Seit ungefähr einer Woche habe ich das Gefühl, zu gross zu sein. Einfach zu gross. Zu gross. Aber dazu später mehr.

 

Ich war gestern in der Metropole. Dort ist momentan Jahrmarkt. Ich war mit meinen Eltern dort. Positiv: ich wurde zu allem eingeladen, inkl. eine Fahrt auf dem Riesenrad! Ich liebe das Riesenrad über alles. Negativ: ich befand mich voll zwischen den Fronten. Meine Erzeuger sprachen nicht wirklich miteinander. Sie gingen 5 Meter hintereinander und ich joggelte irgendwo dazwischen rum. Es ist einfach nicht fair, wenn sich ein Kind entscheiden muss, zu welchem Elternteil es sich stellen will. Ich kanns einfach nicht beiden immer recht machen. Ich weiss nicht, ob es das Gegenteil von Urvertrauen und Geborgenheit in einem Wort gibt. Jedoch ist es das, was ich seit jeher verspüre. Eine Verlorenheit. Ich weiss es nicht, jedoch ist es schon mal gut, dass ich das erkenne. Ich dachte immer, es sei gut, zu wissen, weshalb ich bin, wie ich bin. Aber es schmerzt. Es tut weh zu sehen, was alles schief gegangen ist, oder besser hätte gehen sollen. Es ist zum kotzen und ich werde echt stark sein müssen, wenn ich wieder hier einziehe in zwei Monaten. 

Gestern Abend gab es zwei lustige Situationen. 

1. Ein junger Mann bot mir ein Stück Käse an an einem Stand, da ich Caramelbonbons immer erst bis zur Hälfte anbiss und dann die zweite Hälfte ass, und der Typ das nach der ersten Hälfte sagte, und ich sagte, dass es wohl nicht so passt und einen Tausch vorschlug, hiel ich ihm die Hand hin mit zwei ganzen und einem halben Stück, und nahm den Käse und er nahm natürlich das angebissene Stück! Das war mir so peinlich, dass ich einfach davonrannte. Typisch. Naja.

2. Ich sah einen ehem. Mitschüler an einer Bude stehen und begrüsste ihn. Er schoss sofort los mit wie gehts, was machst du, wie lange noch, und danach? und versuchte krampfhaft mit einem Hotdog in der Hand seinen Geltbeutel in die Hosentasche zu kriegen und ich bemerkte, dass er damit Schwierigkeiten hatte. Er fragte plötzlich ganz abrupt: Kannst du meinen Hotdog halten?

Ich musste lachen, weil ich die ganze Zeit über drauf wartete, dass er mich fragt, ob ich ihm den Geldbeutel in die Hosentasche mache, weil er mich das schon mal gefragt hat, ich ihm aber sagte, ob er sie eigentlich noch alle hat. Naja, ich fand die Situation zum brüllen.

 

So, jetzt möchte ich mal noch was tun. Dummerweise hab ich meine Red Hot CD nicht mitgenommen. Ich will putzen und möchte mein Zimmer ausmisten, damit ich nicht wieder im selben Schrott leben muss, wie die letzten bald 20 Jahren. Eventuell putze ich auch noch das Badezimmer. Vielleicht sollte ich heute auch noch raus. Aber naja. Mal sehen. Der Herbst hier ist schön. Auf dem Berg ist schon Schnee. Naja. Mol luege.

 

Nächster Eintrag folgt, da ich ja jetzt Zeit habe, fernab von allem. Thema: Weshalb ich kleiner sein möchte und über meine Bandprobe. Und über meine neue Lernstrategie. Hurra.   

29.10.10 12:07


I could never belong to you. Weils in Englisch einfach englisch ist.

So. Ich hab geputzt und war spazieren und alle haben heute schon was vor, ausser ich, aber das ist egal. Naja, eine Freundin aus dem alten Leben hatte nichts vor und so haben wir einen gemütlichen Abend verbracht in gemütlicher Oberflächlichkeit. War nett.

Die Frau von der Abteilung hat geschrieben, sie möchte mich gerne mal kennenlernen und ein 60minütiges Gespräch mit mir führen. Super. Die nehmen mich bestimmt. Ich könnt mich ohrfeigen, dass ich mich da beworben habe. Ich stehe im Zwiespalt zwischen der Widrigkeit, mein Leben zu leben, und meiner Intelligenz, mit der ich zur Uni könnte und nach 5 Jahren noch immer nichts bin. Ich bin es so satt, mir dauernd Gedanken machen zu müssen über die Zukunft. Ich fühle mich als Kind ohne Zukunft. Die Welt wird vielleicht eh bald nicht mehr die sein, die sie jetzt ist, weil die Wirtschaft sicherlich bald zusammenfällt. Und was will ich dann an der Uni? Und was will ich dann mit einer Ausbildung? Ich finde die Perspektive meiner bald 20 Jahre einfach kacke.

 Und wenn mich jemand auf diese Weise zujammern würde, wies ich ihn in die Klinik ein.

 Ich singe gerne. Sehr gerne sogar. Und seit meiner Klavierstunde von letzter Woche, spiele ich auch liebend gerne stundenlang Klavier und versinke in den Klängen.

Hihi. In meiner Band haben wir einen Bassisten. Ich nenn ihn jetzt mal Bob. Steht für Bob Marley. Er ist Musiker durch und durch. Spielt Gitarre wie Jimmy und Klavier wie hm...er spielt. Er ist ca. 1,70. Höchstens. Und somit eher klein. Ich hab noch nie einen kleinen Mann gesehen, der so gut aussieht. Normalerweise mag ich grosse Männer mehr, aber der... . Von seiner Persönlichkeit her müsste er mindestens 2m gross sein. Ich hab nie einen solchen Charakter an einem Mann gesehen:

Ich hab ihn bis vordere Woche nie beachtet, weil er irgendwie keine Beachtung fand bei mir. Naja, aber dann hatten wir Anspielprobe mit unserem Psychofall. Der machte natürlich alles kompliziert und ich war total fertig danach. Bob kam danach zu mir und wir besprachen die Situation noch einmal und wir setzten uns Ziele für das nächste treffen: Beten, ich soll die Leitung haben und er schaut, dass alle da sind. Gesagt, getan. Ich betrat den Raum, die Sitzung begann. Noch bevor ich was sagen konnte, sprach er zur Gruppe, dass er jetzt betet und ich danach die Leitung übernehme. Ecco. Alles verlief perfekt und zum Schluss hab ich mich bei ihm bedankt und er hat mich gelobt. Was will frau mehr?

Ich glaube, dass er sensibel ist, oder zumindest sensibler denn andere. Am ersten Klassenabend, als ich etwas abseits mit der Berlinerin ein Frauengespräch hatte,  kam er so zu uns und fragte, ob wir uns einsam fühlen, oder ob das ein Frauengespräch sei. Ich sagte, dass wir reden und dann entfernte er sich ohne ein Wort und das wars. Beeindruckend. Es sind diverse solche Einzelheiten, kleine Aufmerksamkeiten eines Gentleman, die ich sehr schätze an ihm. Es ist krass, was es auslöst, wenn ein Mann seine Stärke anbietet. Und das tut er dauernd. Naja, dies hat zur Folge, dass ich zu gross bin. seufz. Ach ja, und falls mal jemand einen schönen Sonnenaufgang sehen will, der komme her und sehe ihm beim lächeln zu

Am Dienstag gehe ich zur Uni mit dem Freund einer Freundin. Mal sehen, wie es wird. Der Goethe fällt aus und es ist beinahe sinnlos, wenn ich in diese Vorlesungen gehe. Naja, immerhin studieren. Studieren ist mein Hobby. Gutes Schlusswort.

30.10.10 00:03


Viva forever.

 10.11.10. Das Datum steht fest. Ich bin nicht nervös und ich freue mich auf das Gespräch. Bin echt gespannt, wie ich auf diese Situation reagieren werden, wenn es dann soweit ist.

 Ich höre das Album Cosmo's factory von Creedence clearwater revival. Ich finds genial. Echt passend zu diesem Nachmittag. Ich hätte Lust, nun eine Radtour zu machen von hier bis nach Köln und wieder zurück. Paris wäre auch nicht schlecht. Zürich wäre auch nett. Naja, aber ich drehe wohl eine Runde um mein Quartier, wenns hoch kommt in die Industriearbeitersiedlung meiner Stadt, aber das wäre dann echt das höchste aller Gefühle. Hihi.

Heute Abend will ich fern Seen. Fernsehen. Fern Sehen. Fern. Nerf sehen. Nerf nehes. Nref sehen. Meine Güte...

 

30.10.10 15:17




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