Oo.

Als ich sie ansprach reagierte sie kaum. ich interpretierte es als schmerz und missstimmung. inzwischen unterhielt ich mich mit meiner mutter über ihren untergang nach essverweigerung, pflegverweigerung und bewegungsverweigerung: Dekubiti oder Pneumonie. Eine halbe Stunde später reagierte sie nur noch auf Berührung und das Fieber wurde bemerkt. Jetzt ist sie im Krankenhaus. Es lohnt sich nicht, mir selbst Vorwürfe zu machen, denn es ist eine Frage der Zeit, bis sie stirbt und zudem war es nicht 100% eindeutig. Wäre sie gestern nicht so mies drauf gewesen, wäre der Zustand heute auffällig gewesen. War sie aber und war es deshalb nicht. Einzig mein Vater kann es nicht realisieren. Ich glaube, für ihn ist es schlimm, wenn sie stirbt, weil er dies als persönliches Versagen wahrnehmen würde. Somit würde er meine Mutter dauernd beschuldigen. So würde die alte Oma nach ihrem Tod zu ihrem Ziel kommen. Es darf einfach nicht so weit kommen.

Komm schon Käptn, gib den Befehl zum Segel setzen, bald weht ein neuer Wind.

Ich hatte heute einen ausserordentlich beschissenen Arbeitstag, was an meiner Betreuungsperson lag. Eine PErson, die beim Kleinsten Piep total überfordert ist. Als ich nach hause kam, erwarteten mich aber drei schöne Nachrichten: Lucy und ihre Freundin kommen am Samstag zum Jugendgottesdienst, Mirj hatte sich für Gott entschieden und dafür eine super Note in Physe kassiert und zu guter letzt kann ich am Sonntag mit einem Bekannten zu nem Fest. Ist ja auch schön.

Falls sie nicht gestorben ist, kann ich morgen ausschlafen und danach zur Schule um 8. Wie schön ist das?! Ich habe mir zum Ziel genommen, morgen nach der Schule Sport zu machen. Ich überlegte mir sogar, ob ich Joggen oder rennen gehen soll, oder joggen joggen soll, joggen gehen ist ja schwierig. analog beim rennen gehen. Nun ja, ich und joggen bzw rennen ist ja nicht so das Wahre, jedoch habe ich Fluchtdrang, da kann ich gut 3 Min sprinten. Habe das gestern gemacht. Ich hatte den Eindruck, dass ich nie so schnell renne, wie wenn ich auf den Zug renne (und er mir dann trotzdem entwischt.)

So, entweder ich räume nun mein Chaos auf oder ich geh schlafen. Ne, ich leg mich schlafen. Blablabla, Lena, du bist grad so blöde. Richtig bescheuert.  

 

1.3.12 21:34


Wind Of Change.

Bin ich müde, erledigt, erschöpft, ausgebrannt, ko. nächster termin morgen vormittag mit meiner Freundin, die ihr Herz und den Verstand verloren hat. Danach muss ich noch ein Telefonat machen. Anschliessend muss die Welt eine andere sein. Ich werde aufräumen und Blätter sortieren und wegwerfen. Ich hoffe, dass ich morgen einen guten Tag habe und mich entspannen kann. Ich brauche das. Am Abend ist dann wieder Programm.

Mich bedrückt wohl alles, was mich bedrücken kann: das Alter, die Familie, die Freunde, die Ausbildung, die Partnerschaft, die Zukunft, die Vergangenheit, die Gegenwart, die Krankheit, die Freizeit - alles ist eine Belastung. Irgendwie muss ich damit umgehen lernen. Das ist kein Zustand.

2.3.12 22:35


abcdefg.

Als ich am Boden aufprallte und lautlos zerschellte, die Augen zum Himmel empor hob und dachte: warum diese Scheisse, weshalb tu ich mir dieses Leben an? - da wehte plötzlich ein neuer Wind.

Meine Familie hat den ersten Schritt in Richtung Besserung gemacht. Es kam zur Explosion. Eine Eruption. Es schmerzte so zu tiefst, doch verspreche ich mir viel davon, denn es heilt und Heilung tut manchmal auch weh. 

Ich fuhr heute mit einem Jungen 2h Auto. Es war sehr lustig. Er fuhr anständig für mich und auf dem Heimweg sangen wir zusammen mit der CD. Als ich dann die letzten Schritte noch zu Fuss machte, bemerkte ich, dass ich nicht im geringsten was darüber gedacht habe. Früher mal, 2008, fand ich ihn toll, doch jetzt sind wir einfach Freunde, ohne dass ich irgendwie was erwarten würde. Ich wage es zu vermuten, dass ich langsam ein Mensch werde. 

Habe Hans noch eine Mail geschrieben und nichts dabei gedacht. Bin gespannt, ob er etwas interpretiert oder nicht.

Morgen beginnt die neue Woche - eine neue Herausforderung.  

4.3.12 22:04


Ich bin krankrankrankrank. Ich hab es sattsattsatt. Oaaaah. heul. Naja, ich muss das positiv sehen: immerhin ist mir nicht übel und erbrechen muss ich auch nicht, Juckreiz wäre auch schlimm und Durchfall ebenso. So, what?!

Ich habe eine Hals wie eine Tonne, schnaube wie ein Walross und höre den Presslufthammer neben an nicht, da ich halb taub bin. Und riechen kann ich auch nicht. Würde wohl sonst kaum Zwiebelwickel machen. hehe. 

Ach. trostlos. elend.

hoffentlich gehts morgen bedeutend besser. Mein Rücken hält nicht noch mal einen Tag liegend aus.

6.3.12 16:55


What became of forever?

Ich bin frustriert. Seit einem Jahr nun habe ich mich nicht ernsthaft auf eine unerste Schwärmerei eingelassen - und was ist der Lohn? Tagtäglich möcht ich mir die Augen ausreissen. Es ist furchtbar. Ich fühl mich wie ein Acker, der nach 10 Jahren Trockenheit nur noch aus Spalten, Rissen und Staub besteht. Ist das fair? Uhm?! Klar, ich könnte mir die Zeit vertreiben und meine Gedanken versiechen lassen, doch ich weiss, dass es anders besser ist. Es ist richtig. Doch das andere wäre bedeutend einfacher. Es kotzt mich an. Ich liebe das Singleleben, ich hasse das Single sein.

Echt, letztes Jahr, was war das? Ich hab kurz wegen Hans ein Theater gemacht, und sonst nichts. Rien. Nada. Niente. Nicht die Bohne. Und dann kam Weihnachten, aber das beendete sich selbst. Und jetzt? Ich fühl mich wie ein Kaktus.

alles andere wird am 5.5. entschieden. Ich frage mich, ob er den Ausstieg geschafft hat. 

Es bleibt nichts, als "so take a look at me now" ins Mikrophon zu schreien und hoffen, dass mein Herz irgendwann ankommt.

11.3.12 20:09


Wie ermutigend. Ich bekam heut mal wieder zu lesen: Was?! Du machst Pflege? Hättest du nicht was in Richtung Schreiben, Performance und Medien machen wollen? - Wenn ich was anderes zu machen gewusst hätte, dann hätte ich es gemacht. Wusste ich nicht, also ist die logische Konsequenz davon diese Ausbildung. Ich bin nicht unglücklich. Ich kann mich damit abfinden, ich bin zu frieden. Mit 20 darf ich Umwege machen. Ich hoffe, dass ich nicht länger als ein Jahr auf dem Beruf arbeiten werde. Fragt man sich, ob sich das denn lohnt... ja natürlich, denn der Weg ist das Ziel. Ob ich danach kompetent bin und arbeitsfähig, spielt mir nicht so ne Rolle. Hauptsache ich lerne in diesen drei Jahren eine Menge dazu. Und da bin ich dran. ich habs hier oben, dauernd sagen zu müssen, dass ich glücklich bin und dass es mir gefällt. Es ist wie es ist und es ist gut so, also warum noch lange überlegen? Ich möcht mich nicht damit auseinandersetzen, sondern einfach nur tun.

Das Wetter schlägt um. Wahrscheinlich hatte ich deswegen den ganzen Tag Kopfschmerzen und nun so schlechte Laune. Ich saure jetzt mal vor mich hin. Yeah.

12.3.12 20:36


Heute kam ganz unverhofft brilliant sky im radio, als ich im auto sass und richtung gemeinde blochte. Ich war etwas spät dran, weil ich Lucy noch erwischen musste per telefon, zudem noch duschen musste und meine Mam noch Dampfnudeln machte. Der zukünftige meiner andern Freundin war sich nicht zu doof, mir zu sagen, wie ich zu spielen habe. dem gesamten zu liebe, spielte ich dann das, was er wollte - um seinetwillen keinen falls. ich lass mich nicht von so nem heuchler für dumm verkaufen.

Ich kanns nicht mehr hören. Wenn nicht Griechenland, Afganistan oder sonst was, dann ist es das Wasser, das bald knapp wird. Ich habs so satt, dass die Welt den Bach runter geht, sich ausser schwarzmalern niemand dafür interessiert. Ich will Friede, Freude und Gerechtigkeit. Und zwar auf ewig.

13.3.12 22:04


Hauptsache.

Heut hat sich meine Mitstiftin sämtliche Pflegerichtlinien auf Papier gedruckt. Diese Frau treibt mich in den Wahnsinn. Sie fragt mich, während ich mit dem Patienten rede, ob sie mir Blut abnehmen darf. Ich war so irritiert, dass ich bejahte. Ich werde ihr am Montag sagen, dass das nicht ginge. Ich habe Angst vor Nadeln. Diese Ausbrüche zu erleiden, ist es mir nicht wert. Ja, und dann will sie die Richtlinien in ihren Ferien lesen. Sag mal, gehts noch? Also nein, ehrlich, das ist stockdoof. Erstens lässt man nicht 3 Kilometer Papier raus, dann schon sicher keine Pflegerichtlinien, und dann bitte gar nicht in den Ferien lesen. Die Frau ist fast 20 Jahre älter als ich und ich glaube, sie hat was wichtiges noch nicht begriffen.

Weil wir so stress hatten, vergass meine Begleiterin, dass sie mich ja non stop observieren muss. Thank GOD! So konnte ich selbstständig arbeiten und machte das einigermassen souverän. Find ich klasse. Ich fühle mich einfach gut dabei, wenn ich Menschen vor vollendete Tatsachen stelle und ihnen das Gefühl gebe, sie hätten die Wahl. Ich liebe es, wenn ich mich um Dinge kümmern kann, wenn ich Ärzten nachrennen muss oder per Telefon was organisieren muss - da bin ich voll im Element. Aber nur, wenn ich es selbst machen kann und mir keiner über die Schultern gafft. Es war toll. Ich merkte, dass ich das Blut und die Ausscheidungen gar nicht bräuchte, sondern mir das an diesem Job gefällt. Dieser Allround Blick und das an jeder Ecke noch was dran denken müssen. Yeah.

Ich war heut noch bei ner ICD dabei. War sau spannend. Zitat des Tages: "ich liebe Dormicum, das versetzt den Pat. im Amnesie, sodass er sich nach dem Eingriff nur noch an mich erinnert, als ich ihm die Hand gab und freundlich lächelte vor dem Eingriff. Danach kann ich machen, was ich will - er erinnert sich nicht. so kommen die Leute gerne wieder." Nebenbei führte ich mal wieder eine Geld regiert die Welt Diskussion - ja, auch im Gesundheitswesen. Wenn nicht auch, dann aber vor allem.

Es war so spannend. Hat er erst lokal betäubt und danach ein Schnittchen und da wars. Dann gins weiter durch die Fettschicht, die tatsächlich gelb ist, so richtig hässlich gelb, und weiter in die Muskelschicht. Ganz faszinierend. Hätt ich noch ein Leben, würd ich Kardiologe werden. Hab ich nicht, werd ich nicht, macht nichts.

Erst dachte ich, dass ich das bestimmt nicht vertrage, diese Klammern in der Haut, die Hautschichten, der Geruch der Verödung und das Blut - aber es ging. Ich konnte meine Augen kaum mehr davon lösen. Es war nicht mehr der Mensch, es war einfach Notwendigkeit. Allmählich verstehe ich, wie Leute das fertig bringen. 

Ich habe Ende April 4 Tage, die ich frei bekommen habe. An den Tagen will ich verreisen, weiss aber nicht, wohin. Ich dachte an Berlin, aber dort kann ich mich schlecht erholen. Ich dachte an Paris, aber dort geht man nicht alleine hin. Ich dachte an Freunde besuchen, aber das wäre keine Erholung. Ich muss an einen schönen Fleck Erde, wo ich alleine bin, schöne Dinge ankuken kann und viel schlafen kann. Yeah. Vielleicht Kopenhagen, Prag oder eine einsame Hütte am Strand der Nordsee oder Ostsee, scheissegal, Hauptsache Meer im Norden.

Ach ja, und beim Mittagessen diskutierten meine 3 Kolleginnen lang und breit über Sex. Am Ende des Gespräches kommt eine und fragt, ob ich denn schon 18 sei. faustindiefressemann. Immer lustig, was man so erfährt. 

15.3.12 21:14


Mondkrater.

Haha! Ich weiss jetzt, woher der junge Mann, dem ich mal Blutdruck gemessen habe, seine Muskeln und seine Statur hat. He's a skaterboy. Für irgend eine Marke. Frag mich nur, wie der zu dieser Ausbildung kommt. Und sein Gespräch vom letzten Samstag würde mich auch interessieren.

Ich habe die letzten drei Tage 4 Anläufe genommen, jemanden telefonisch oder per sms zu erreichen und blieb erfolglos. Habe ich einen kurzen Atem, oder ist das wirklich unhöflich?! Sorry ey, aber das find ich nicht nett. Ich kann nicht 24h lag jemandem nachrennen. 

ich habe heute meine erste Geschichte geschrieben. Sie ist super, ich mag sie. Und die Melodie meines Songs habe ich nun fertig. So ist sie gut. Fehlt noch der Text. Und ich habe einen Arzttermin. Ich bin sehr stolz auf mich.

Morgen hat sich ein Termin gelöscht und nun kann ich ausschlafen. Ist die Frage, ob ich heute noch beten gehen will oder nicht. mal schaun. ach, ach. 

16.3.12 19:23


Es scheint wohl an der Zeit zu sein, dass ich erfolgreich scheitern lernen soll. Nun, dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg... jaja. So ist das Leben.

Ich frage mich, wie viel ich noch lernen muss, bevor ich, sag ich mal, beziehungstauglich bin. Ich habe schon vieles gelernt und vieles kann ich noch nicht, doch wenn ich Lektion Scheitern effizient angehe, dann wird das schon werden. Messlatte runter setzen, Spiegelbild korrigieren, mir und der welt vergeben lernen, über mich und die andern lachen lernen, einsehen und damit leben, dass ich nicht perfekt bin. unds auch nicht sein muss für die Menschen. 

18.3.12 21:08


Heute am Patientenbett kommt McGreeny (inspiriert von Mama P.) zu mir, strahlt übers ganze Gesicht: Ah, super, du hast dich hier schon zurecht gefunden. wusste gar nicht, dass du schon involviert bist!? - ich schaute karriert in die Welt und dachte häää? Seit wann sprichst du mit mir und dann noch so nett? - Oh, ich habe Jetlag und ehm... ja, du bist nicht du. - oh danke. du mich auch.

 Der Arme war etwas verwirrt, obwohl ich seiner Freundlichkeit nicht abgeneigt wäre, hats mich etwas befremdet. Ich hätt ihn fragen sollen, ob er nicht nach Feierabend noch was trinken gehn will. Der Mann ist seltsam, darum fasziniert er mich wohl.

Einer wurde mit 51 Vater. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Pa jetzt 72 Jahre alt wäre - oh schreck. 

Oh, meine Güte. Musste mir mal wieder Endzeitgeplappere anhören. Wie wichtig doch Ermutigung ist und blablabla, ist ja alles gut und recht, aber wer so redet, hat noch nicht gecheckt, dass es nicht um uns geht, sondern um diejenigen, die suchen und nicht finden. manchmal fühle ich mich so fehl am platz - selbst die gemeinden sind nicht gefeit vorm konsumkosnumkonsum, und das nervt mich so. worum gehts im leben? Nicht darum, dass ich die neueste Bibel im schönsten Desing besitze. 

Nun, genug des Unfugs. 

19.3.12 21:40


you.

Ironischerweise war gestern Tag der Poesie. Vielleicht fielen mir deshalb früh morgens im Zug einige Verse ein. Ist mir noch nie passiert so früh. Vielleicht bin ich einfach zu müde. Ich fühle mich erschöpft und kaputt. Auf positive Art, aber trotzdem. Ich bin zwar müde, hatte aber nach dem Arbeiten noch so viel angestaute Kraft, weil ich so durcheinander war, dass ich zum dritten Mal in meinem Leben joggen ging. Ich habe mir Gedanken über meine Ernährung gemacht. Ich esse drei Früchte pro Tag. Banane, Orange, Apfel. Aber meist kein Gemüse, ausser es gibt Gemüsesuppe - ich liebe sie. Vielleicht sollte ich mein Gemüse noch ein bisschen aufstocken. Aber was hab ich gerne? Rübli, Kartoffuli, Spinat, Lauch, Kabis, Kohl, sauberer Salat. Ich finde so zeug wie Tomaten, Gurken, Zuchetti/ini, Paprika, Kürbis und auch Birne, hätten nicht erfunden werden sollen. Oder vielleicht doch, dann frisst mir niemand das andre weg. 

Ich höre eine Coverversion von Wonderwall. Sehr speziell. Ich brauche sie wohl noch einige Male zu hören, bis ich mich daran gewöhnt habe.

Ich weiss nicht, was ich vom Arzt, auf den meine Berufsbildnerin steht, halten soll. Da ich sein Alter nicht abschätzen kann, wirkt er interessant.  

Morgen werde ich einen alten Freund wieder sehen. Bin sehr gespannt und freue mich unglaublich darauf. 

22.3.12 22:14


un dia en la vida de...

Ich habe heute geschwänzt. hahaha. eine stunde. hahaha. und ich war am fluss, ass piadina und eiscreme und war glücklich. schön wars. er ist so toll. ich muss ihn unbedingt mal in berln besuchen. er ist ein held, er hat charme und humor. und wenn ich dort bin, kaufe ich eine tonne kinderschokolade, weil die bei uns wirklich teuer ist. zu teuer.

hm...

heute war es furchtbar. an jeder ecke ein gutaussehender typ. ich fand mein dasein in dieser hinsicht heute furchtbar. katastrofurchtbar. ich fragte mich, weshalb das so ist. ich suche bestätigung an allen ecken. logisch aber traurig. ich will nicht so sein, aber ohne das bekomm ich nicht, was ich brauche - bilde ich mir ein. vielleicht ist es so. wenn ich es nicht bekomme bin ich unzufrieden und frustriert wie heute.

achachach. what a day. jetzt gibts schokopudding in der tasse und einen gemütlichen abend. yeah.

23.3.12 19:17


Es una noche sin estrellas.

Ich bin müde. Diese Woche war sehr anstrengend. Ich hatte kaum Zeit für mich. Mein Zimmer... von dem reden wir mal nicht. Katastrophurchtbar. In meinem Kopf schauts ähnlich aus. Nur dass ich da schon etwas entwirren konnte. Ich habe herausgefunden, weshalb ich so bin wie ich bin. einmal mehr. Ich liebe Freiheit. Ich bin jung und frei. was will ich mehr?

Was ich mehr will? Natürlich einen hübschen Arzt, der klug ist und liebevoll, der mich heiraten will, Kinder haben möchte und den Beruf der Familie nicht vorscheibt. Sonst noch Wünsche??! 

ich weiss nicht, wie oft ich noch scheitern muss, um zu begreifen, dass ich nicht ohne Fehler bin.

Anscheinend hat meine Arbeitskollegin den hübschen Arzt gefragt, ob er sie zum Flughafen begleitet. Wurde aber nichts daraus, da er keinen findet, der ihm seinen Dienst abnimmt. Wie schade. Ich hoffe nur, dass aus den beiden nichts wird. Das würde nicht passen. Und ich glaube trotzdem, dass da mehr ist. Wenn ich bloss wüsste, wie alt er ist, so könnte ich mir meine Chancen ausrechnen hihihi. 

Heute wäre ein Abend wie selten einer. Ich würde gerne im Sessel sitzen, den Gedichten von Neruda lauschen und eine Hand halten.

Soledad.

29.3.12 22:23


Freitag, Gott sei Dank!

Ich habe heute Tony gesehen. Ich nenn den Arzt jetzt so, von dem ich vermute, dass er mit einer meiner Kolleginnen liebäugelt und eine andere Kollegin mit ihm. Die klassische Konstellation. Es war so: ich stand an der Bude, wo ich mein lieblingssandwich hole. Da seh ich ihn kommen und drehe mich um. dann steht er neben mir. ich sage hallo. Er auch. ich bestelle. er fragt, ob ich frei habe. ich verneine und sage, dass ich schule hätte. er grinst. ich bekomme mein rückgeld, er sagt tschüss machs gut und bestellt sein sandwich. ich hatte keine chance, ihn was zu frage. war er im stress, ist er desinteressiert oder unsicher, dass er mich so abspeist?!

Danach war ich ordentlich durch den wind und hab am fluss eine runde geheult. tat gut. grade weil meine eltern sich stritten als ich kaum eine halbe stunde wach war. der tag war einfach unsinnig. ich konnte mich zwar dadurch voll auf die Erstellung meines dossiers konzentrieren. 12 Seiten habe ich geschrieben. Bin stolz. Das schönste am Tag war das Gespräch mit E. Sie ist ein Schatz. Wenn ich gewusst hätte, womit sie zu kämpfen hat. Sie ist eine starke und tapfere Frau, aber genau so weich wie ich im innern. hihi. wir haben kurz zusammen geweint. Was gibt es schöneres, als gemeinsam Leid und Freude zu teilen? Das ist Menschlichkeit. 

30.3.12 23:16


move.

Tiefpunkt oder Höhepunkt. Je nach dem, was man misst. Ich ärgere mich sehr, dass ich immer wieder vergesse, dass ich eine andere Lebensperspektive habe. Oft wird mir alles zu viel, alles kommt miteinander und schlägt auf mich ein. Bin müde, meine Hormone, meine Laune, einfach ich. Nur ich anstatt eifach die Perspektive, dass denen die Gott lieben alles zum BEsten dient, anstatt hoffen auf Gott, denn er wirds wohl machen, anstatt lobe den Herrn für alles was er gutes getan hat, anstatt vertraue auf gott, der dich mit seinen augen leiten wird, anstatt so sehr hat er die welt geliebt, anstatt gross und wunderbar sind deine Werke.

und dann komme ich wie ein heuchler vor. bin ich vielleicht, aber ich habe nur vergessen, was meine Wahrheit ist. 

tu irgendwas, damit du vergisst, tu irgendwas, damit du es an die wand schagen kannst, tu irgendwas, lass es los, lass es gehn.

der sternenhimmel ist so schön. ich könntem ich nur schwer von ihm trenne. wie trist und öde wär die nacht ohne Sterne?!

31.3.12 22:37




Gratis bloggen bei
myblog.de