Ich hangle mich von schicht zu schicht, von frei zu frei. in dieser hitze ist jede bewegung 10000 anstrengend. zudem werde ich bewertet. andauernd. das stresst. wird es jemals besser werden?

bin irgendwie immer noch suchend. ist ja nichts neues. aber irgendwo ahne ich das ende vom tunnel. wie ist man eigentlich, wenn man weiss, wer man ist? Sich selbst? vielleicht habe ich schon lange eine identität und habs bloss noch nicht bemerkt. vielleicht weiss ich schon lange, wer ich bin, bloss hab ichs mir noch nie gesagt. war wäre dann?

Und trotzdem fehlt mir noch eine sinnvolle beschäftigung für mein leben. in der Pflege werde ich nicht länger arbeiten als dass es mir freude macht. bin froh, wenn mein praktikum zu ende ist, es fordert schon, aber irgendwie am falschen ort. ich kann aber nicht sagen, was konkret anders sein müsste, wie mein beruf sein müsste, dass es gut wäre. ich bin so vielseitig, unterschiedlich belastbar und gelaunt, dass es meinen beruf wohl kaum gibt. ach, gott, hilf.

3.8.13 21:40


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ich bin furchtbar verspannt, leide an Kopfschmerzen. die verkörperung meines zustandes. irgendwo zwischen stühlen und bänken. meine wgkollegin könnt ich auf den mond schiessen mit ihrem depressionsgeblabla und auf meinem beruf will ich nie arbeiten.

heute haben zwei verliebte während dem lobpreis im gottesdienst sich ausgiebig geküsst während eines liedes. ich hätt sie am liebsten erhängt in all meiner nächstenliebe. sowas geht mir iterisch auf den keks. ich konnte nicht mal ausweichen und hätte ich die augen geschlossen hätt ich losgeheult. ich stelle mir partnerschaft momentan schrecklich vor: all die diskussionen und auseinandersetzungen. all die machtspiele und verletzungen. ich kann mir nicht vorstellen wie es ist, in eine person verliebt zu sein. so richtig dick, dass alles nur noch rosa ist. ich sehe immer was, das schlecht ist - ist das schon rosa und wird nur noch übler? ich weiss es nicht.

ich will nur jemand, der mich in den arm nimmt, sagt, dass alles gut wird. mir "never met a girl like you bevore" singt und im sitzen pinkelt. 

aber ich habe keine Männer in meinem nähren und entferntren umfeld. zum kotzen. 

11.8.13 23:34


als ich heute im büherladen war, entdeckte ich ein buch mit dem titel: warum gott - von timothy keller. Eine serh gute Frage, die ich mir in den letzten Jahren oftmals gestellt habe. warum gott? so viele Menschen glauben nicht an ihn - weshalb soll ich an ihn glauben? was, wenns nach dem tod einfach nur blubb macht und alles ist fertig? na gut, dann hätte ich mein Leben wenigstens ethischen und moralischen grundsätzen verschrieben, die ich sinnvoll finde. warum gott?

Keller beschreibt im ersten teil des buches häuffige fragen bzw einwände gegen das christentum. Zuerst schreibt er über Eindwände bezüglich des Absolutheitsanspruches einer Religion. Nur eine Wahrheit? Nur ein Gott? seine Argumentation ist logisch und schlüssig, doch mi der Antwort, dass allein diese Fragen zu stellen von eigenen persönlichen religiösen oder anders gesagt von glaubensgrudnsätzen aus geht, beantwortet mir die frage nicht. wenn ich mich frage, weshalb das christentum die einzig wahre religion sei, brauche ich da mehr antwort als die pistole auf mein hirn. aber ich finds gut, dass er aufzeigt, dass das Christentum im kern ein friedlich ist und man sich im vergleich zu den anderen weltreligionen seine erläsung nicht verdienen muss, sondern sie geschenkt bekommt. das ist schon bemerkenswert. vor allem wenn man anschaut, wie viele menschen das gefühl haben, dass sie mit ein bisschen richtig leben das ticket für den himmel haben. leider ists nicht so....

naja, ich bin gespannt, was er sonst noch so schreibt. ich hoffe, dass ich jemanden finde, der mit mir darüber sprechen mag. sonst komme ich nicht weiter an den punkten, wo ich sonst schon so hänge seit jarhen. 

24.8.13 22:05




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