Ich habe im letzten Jahr Fortschritt gemacht in meinem Selbstwertgefühl. Sobald ich dann aber einen Mann sympathisch finde, kreisen in meinem Kopf so viele destruktive Gedanken: was will ein Mann mit einer Frau wie mir? Dann gefallen mir meine Proportionen nicht, dann nerve ich mich, dass ich manchmal Anfälle von Logorrhoe habe, dass ich so sensibel bin, dass ich so dominant sein kann, dass ich oft so rebellisch sein will, dann ist mein Stil zu gewöhnlich, dann fühle ich mich minderwertig, bemitleide mich und bin eifersüchtig - es ist zum kotzen! und es führt zu nichts gutem.

Ich weiss nicht, ob das ein Schutzmechanismus ist. wer weiss.

Ich weiss, dass das nicht so weiter gehen kann. Es entwickelt sich immer irgendwie destruktiv, ewnn ICH mich verliebe. Meine Kollegin meinte, es sei einfacher, sich zu verlieben, wenn der Mann zuerst in die Frau verliebt ist und diese dann nur noch sich selbst verlieben muss oder auch nicht. Diese Theorie ist furchtbar einfach. Wäre schön, wenn sie so funktionieren würde.

Meine Kollegin kennt ihn auch vom Studium. Und sie versprach mir, ihn und seinen Freund mal zum Essen einzuladen, wenn ich auch zuhause bin. Das ist voll lieb. Ich hoffe nur nicht, dass er im Lager schon eine andere gefunden hat. ich habe eifnach immer das gefühl, nicht die erste sein zu dürfen. nicht gut genug zu sein. omg.

5.1.13 18:20
 


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