never met a girl like you

Ich weiss in letzter Zeit einfach nicht, was ich schreiben soll. Zum einen ist die Ausbildung so anstrengend, dass ich die meiste Freizeit darauf verwende, mich aktiv zu erholen. Zum anderen ist so viel in meinem Kopf, dass sich manchmal kaum formulieren und ausdrücken lässt. Doch wann habe ich entschieden, dass aufschreiben nicht mehr aktive Erholung ist? ich weiss es auch nicht. die Situation ist verstrickt und komplex.

In zwei Wochen sind es 3 Monate, die ich nicht mehr zuhause wohne. Bilanz meiner Inte-, emi- oder migration: gut. ich bin zufrieden. Durch die Gemeinde habe ich ein kleines Bisschen Netzwerk aufbauen können. Die Kontakte sind zwar allesamt oberflächlich aber gut. Ich fühle mich wohl. Ab und zu hat es sogar Mädels in meinem Alter. Die sind zwar schon verlobt oder verheiratet, aber das macht nichts. Ich versuche, das Los der alten Jungfer mit Würde zu tragen. Hahaha. 

Der Traummann tauchte auch noch nicht auf. (so viel zu "mit Würde".) Es hat aber in der Stadt viele schöne Männer (also rein ästhetisch), allg. Menschen. Doch es wäre falsch zu sagen, dass es mehr schöne als auf dem Land gäbe, denn: 1. gibt es noch mehr hässliche und 2. hat es auf dem Land weniger Menschen auf einem Haufen. Was ja auch gut ist. Die Bevölkerungsdichte dieser Stadt ist manchmal kaum zu ertragen. Am Sonntag rennen alle in engen Jogginghosen durch den nahen Park wie Osterhasen und ihre Eier.

Höhepunkt der letzten 4 Woche war: das Konzert von meinen Lieblingsschweden am letzten Wochenende. Sogar der Bassist war mit dabei. Den mag ich besonders. Für das Konzert musste ich in einen anderen Kanton reisen, und ehrlich: das Publikum war sau lahm. mühsam. das wäre also in meiner Stadt anders. hoffe ich.  Naja, aber ich mache Fortschritte. ich entspanne mich sichtlich. Früher habe ich eine Woceh im Voraus alle Zugverbindungen hin und zurück auswendig gelernt. und am Wochenende fuhr ich in die Stadt, verpasste sogar den Anschlusszug und ich überliess es meiner Freundin, für die Rückreise zu sorgen. Ich hatte ja Zeit und es wartete niemand auf mich. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dauernd unter einem Druck stand, zuhause zu sein. Das merkt man erst, wenn man ihn nicht mehr hat. GOTT SEI DANK, denn sonst hielte es wohl niemand lange zuhause aus.

so, jetzt will ich schlafen gehn. konnte letzte nach kaum ein auge zu tun, da meine mitbewohnerin die beschissene angewohnheit hat, aufzustehen und in der wohnung rum zulaufen, wenn sie nicht schlafen kann. und das ist sowas von nervig. So, nun Bettflasche ahoi und gutnachtlied an und adieu.

18.2.13 21:47
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Herr k. / Website (18.2.13 22:22)
Vielen Dank.
Und liebe Grüße.

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