Gestern hab ich 2h meine Freundin vollgequatscht, was ich wohl tun soll wegen ihm. ob ich es wirklich wagen will, ihn kennen zu lernen. Ich rang mich durch, es zu wagen. Am Abend dann sah ich ihn und ich stiess zu einem ganz spannenden Gespräch hinzu: was muss eine Frau haben, Vorstellung von Beziehung etc. Er hat diverse Kriterien, die ich bei weitem erfüllen kann. Er jedoch denkt total fatalistisch ohne Rücksichtnahme auf sich selbst. Zum einen ist diese Radikalität sehr bewundernswert, da er sein Leben investieren möchte damit andere Menschen von Jesus hören, er hat aber einfach nicht gecheckt, dass man das nicht auf seine eigenen Kosten machen sollte, da dies meiner Meinung nach nicht Gottes Wille sein kenn. Wenn du dauernd brennst für eine Sache bist du irgendwann total ausgebrannt. So finde ich folgende Äusserungen derart grenzwertig, dass ich mich entschieden habe, mein Leben nicht mit einem solchen Menschen teilen zu wollen:

ja, ich möchte schon Familie haben,a ber meine Frau darf bestimmen, wie viele Kinder sie will, sie muss sie ja gebären. mir ist das eigentlich egal. - ja willst du kinder oder nicht - ich will schon aber eigentlich ist es mir egal. wer weiss, vielleicht bin ich auch eher der typ, der nicht heiraten soll für seinen Dienst, damit ich diese 80 jahre voll dafür leben kann, es kommt nicht darauf an. wie kann man als MEnsch derart seine Bedürfnisse und seine Gefühle unterdrücken auf Kosten einer anderen Sache, die zwar erfüllt werden will, jedoch extra für die Menschen geschaffen wurde? Ich bezweifle stark, dass Gott das so fatal für jeden Menschen sieht.Oder vielleicht hat er das Bedürfnis nach einem gegenüber gar nicht. Ein zu bemitleidender mensch. Ich stelle es mir nicht so schlimm vor, wenn ich halt 80 Jahre single bin. Im Himmel wäre ich eh nicht mehr verheiratet. - ja, das fände ich an meiner STelle sehr schade - nein, ich werde froh sein, wenn ich nicht mehr verheiratet sein muss. auf der ERde reicht. sag mal wie blöd bist du eigentlich? sojemandes Frau will ich nicht sein. Ich habe Gefühle, mir sind Menschen wichtig, ich und mein Innenleben sind mir wichtig und ich will Wertschätzung und Liebe erfahren und nicht bloss eine Zwecksgemeinschaft haben damit der seine Kleider nicht der Mami zum waschen geben muss. 

Fazit aus der Geschichte:

- ich möchte einen Mann, der gescheit ist. so wie er

- ich möchte einen Mann, der mich auf Händen trägt und mich wertschätzt nicht so wie er

- ich möchte einen Mann, der seine Bedürfnisse wahrnehmen kann bzw. das Bedürfnis nach Zweisamkeit, nach Familie und nach einem Leben mit Jesus und für Jesus hat, jedoch sich selbst dabei nicht aufgibt. 

11.5.13 12:17
 


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