die nachbarn von oben. unser verhätnis ist sosolala. glücklicherweise sind sie fast nie da.

gestern machte ich crepes und bekam das marmeladenglas nicht auf. da betete ich zu gott, dass ich enldich einen Mann brauche. Es klingelte an der tür und ich nervte mich, wer das wohl sein könnte. als ich auf den knopf drücken wollte, merkte ich, dass es an der Tür klopfte. also öffnete ich. der junge Mann von oben stand davor. er hielt um meine Hand an und küsste mich. Nein, natürlich nicht. Bevor er nur einen Muks sagen konnte plapperte ich drauf los. Ich fiel im beinahe um den Hals: auf dich hab ich gewartet, kannst du mir das Glas öffnen? er tat es netterweise. ich ahnte aber, dass er nicht deswegen kam. Er brauchte noch waschmittel für die maschine, seins sei ausgegangen. er verabschiedete sich schnell wieder. keine ahnung was er sich dabei dachte - wohl nichts. aber ich erschrak, dass er klopfte. er ist ein gutaussehender junger mann. er sieht wirklich gut aus. gut, 7 jahre älter als ich und seine Karriere als Musiker voll in den startlöchern. Da gibts keine Zukunft. Ausser ich würde total frustriert enden wollen. 

ich hätte so gerne mal einen Mann, den ich kennen lernen könnte. Keine ahnung, wie ich das anstellen soll. Aber ich habe gemerkt, dass es wohl gut wäre, wenn er ähnlich ist wie ich. Und der von oben ist mir bestimmt nicht ähnlich. 

und mein eisen ist im keller. tatsächlich. es nervt mich. ich will nur mal eifach ok sein. einfach nicht pberlegen müssen, ob ich nächstens umfalle.  jetzt muss ich wieder eisen essen. Nebst den aknetabletten. ich hasse tabletten. passt nicht zu meinem beruf, ich weiss, aber ich verabscheue die medizin wenn ich sie selbst brauche.

 hach, was ist das Leben? Ich würde gerne zur Ruhe kommen und ein Lied oder mehr darüber schreiben. ich würde noch so viel so gerne tun. ich muss meine Schwerpunkte neu legen. Und ich bete innig um ein Klavier. oder ein E piano oder einfach was mit tasten, das sich gut anhört. amen.

13.6.13 21:37
 


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Herr k. / Website (13.6.13 23:48)
Das ungläubige Staunen mit offenem Mund hat etwas nachgelassen, aber weg ist es noch nicht... Der Drang, vor Glück weinen zu wollen, hält sich da hartnäckiger.
Und die 1. Person Plural, von der ich so lange geträumt habe, kam irgendwie schon ziemlich früh in Umlauf, sodass du jetzt ohne jede Übertreibung von einem "euch" reden kannst.

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