manchmal frag ich mich, wie hab ich das gemacht.

Ich war schon so lange nicht mehr hier, dass ich sogar das Passwort vergessen hatte. Momentan bevorzuge ich es, auf Papier zu schreiben.

Es ist erschreckend, wie die Jahre dahin ziehen. Bald bin ich 23 Jahre auf diesem Planeten, habe erfasst, dass meine Existenz einen Anfang hat und kein Ende haben wird, habe meine Kindheit überlebt und die letzten 3 Jahren mit Schadensbegrenzung verbracht (Ne, das ist unfair meinen Eltern gegenüber, man kann es einfach Adoleszenzkrise nennen ohne Schuldige zu suchen.) Ich werde in 10 Monaten eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und Geld verdienen müssen. Die Jahre gehen dahin, und ich bin zur Wiederkehr des Jubiläums wieder noch immer Single. Heute deprimiert es mich. Ich bin nun wirklich im Alter, wo man befreundet sein darf/sollte. Gestern hat es mich nicht deprimiert und die Wochen davor hab ich selten dran gedacht, aber heute, heute deprimiert es mich. Aber diese negative Emotionen muss ich in was konstruktives, kreatives umwandeln, sonst richte ich sie bloss gegen mich. So habe ich heute mein Zimmer aufgeräumt, umgestellt und sogar abgestaubt, habe mit meiner Mutti telefoniert und noch einem Bekannten angerufen. Alles in Allem wars voll ok abgesehen davon, dass ich keine Sekunde unter freiem Himmel war. Ich dachte mir, dass es für heute egal sei, da ich morgen wieder strenges programm haben würde. Ich fühle mich momentan reduziert, sehr introvertiert, Gesellschaftsmüde sogar. Das kenne ich so eigentlich nicht von mir. Aber es ist nicht so, dass ich zuhause sitze und game oder sonst einen quatsch mache, ich sitze da, überlege, schreibe auf und hoffe, dass ich mein Leben auf die Reihe bekomme. Immerhin habe ich morgen mein 1. Jubiläum von in den eigenen 4 wänden wohnen. 1 JAhr Linsen essen, Teigwaren ohne Sauce, Sandwich, hartes Brot, Maronijoghurt, Kartoffeltäschli, gemüsesuppe. super. Muss mal auf die Waage stehen nach nem Jahr und schaun, ob ich dicker geworden bin.

Ja, und wer kein Geld hat, der hat Nachbarn, und darf auch drunter leiden. Die neuen Nachbarn von oben sind schlimm, ich mag sie nicht, da sie mitten in der Nacht Party machen - und hallo, Altbauwohnung, da hörst du alles. Ich hab seit ihnen regelmässig Schlaflose Stunden in der Nacht. Habe ein Lied geschrieben für sie mit dem Refrain: Liebe Nachbarn wie ich euch hasse. - Nun, ich muss es positiv sehen: schlimmer geht IMMER! Ha. 

So, nun muss ich schlafen gehen. Irgendwie konnte ich jetzt doch nicht so viel sinniges über die 23 schreiben, ein ander mal.

30.11.13 22:22
 


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